Einführung. Grundlagen der Mediation und erste Zugänge zum Verfahren.
Der Konflikt.
Inhalte u.a.:
Die vier Säulen der Mediation:
Die geistig-ethische Grundhaltung des Mediators.
Die Merkmale der Mediation.
Das Verfahren.
Die Mediationstechniken.
Multidisziplinärer Hintergrund. Geschichte, Anwendungsbereiche, Ziele. Indikation und Grenzen der Mediation.
Der erste Fahrplan für das Mediationsverfahren.
Konflikttheorie und Konfliktanalyse: Konfliktursachen bzw. -faktoren. Konflikttypen und ihre Unterscheidungen nach Umfeld, Inhalt, Personen/Gruppen, Form der Austragung, Dynamik und Eskalation.
Persönlichkeitstypologien.
Manipulation im Rollenspiel.
Verhandeln und Argumentieren. Orientierungen des Verhandelns nach Macht, Recht, Interessen.
Gruppen- und Systemdynamik. Wie interveniere ich?
Die Sach- und Beziehungsebene und ihre Entflechtung.
Wahrnehmungs- und Entscheidungsmuster des Menschen.
Leitbilder der Mediation: Das Harvard-Konzept. Der Transformationsansatz: soziale Lernziele, Persönlichkeitsbildung.
Die Kommunikation. Mediation als kommunikative Aufgabe. Techniken des Mediators.
Inhalte u.a.:
Die Grundlagen der Kommunikation. Kommunikations- und Diskursmodelle. Verbale und non-verbale Kommunikation. Mediations- bzw. Kommunikationstechniken, Techniken der Moderation und Präsentation.
Techniken I:
Gesprächstechniken (z.B. Paraphrasieren, lch-Botschaften, Fragetechniken, Zusammenfassen, Visualisieren). Umgang mit schwierigen Gesprächs- und mit Krisensituationen. Tipps für den Mediator.
Techniken II:
Kreativtechniken (Assoziationstechniken, z.B. Brainstorming, Brainwriting in verschiedenen Varianten. Methode 635. Mind-Mapping. Imaginationstechniken, z.B. Rollenspiel/Simulation. Techniken der systematischen Ideensuche, z.B. Osborn-Checkliste, Umkehrmethode. Bild- und Analogietechniken, z.B. Bisoziation, Bionik. Reizwortmethode. Vernetztes Denken).
Techniken III:
Operationalisierungstechniken (z.B. Integratives Verhandeln. PMI. Ein-Text-Verfahren).
Das Mediationsverfahren. Praktische Übungen.
Inhalte u.a.:
Fallbearbeitung. Praktische Durchführung eines Mediationsverfahrens in Form von Rollenspielen, Kleingruppenarbeit, Simulationen, Demonstrationen.
Tatsächliche Fallkonstellationen aus den Bereichen Familienkonflikte, Unternehmensstreitigkeiten, Wirtschaftsverfahren.
Unterscheidung von Position – Thema – Interesse.
Das 6-Phasenmodell.
Mediation als eigenständiges Berufsfeld.
Inhalte u.a.:
Die weitere Umsetzung des 6-Phasenmodells anhand von Fallbearbeitungen.
Praxis und Selbsterfahrung in Kleingruppenarbeit und Rollenspielen.
Einzel- und Gruppen-Feedback. Selbst- und Fremdwahrnehmung.
Umgang mit eigenen Emotionen.
Selbst- und Fremdevaluation.
Vertiefende Sicht auf das Menschenbild der Mediation, auf die Rolle und das Selbstverständnis des Mediators und auf die Ethik der Mediation mit ihren eigenen Standards und Richtlinien.
Weitergehende Vermittlung sozialer Kompetenz an die Konfliktparteien zur eigenverantwortlichen Regulierung ihrer Konflikte.
Mediation als transformative Chance zur Selbstbejahung und wechselseitigen Anerkennung. Eine neue Streit- und Begegnungskultur.
Spezialformen der Mediation. Rahmenbedingungen. Rechtliche Aspekte.
Inhalte u.a.:
Co- und Team-Mediation.
Grossgruppen-Mediation.
Grundlageninformationen über mediationsanaloge Supervision, über Intervision und Coaching.
Recht und Expertenwissen.
Umgang mit und Einbeziehung von Rechtsanwälten.
Zusammenarbeit mit Gutachtern vor allem bei Konflikten im öffentlichen Bereich.
Interdisziplinäre Kooperationen. Networking.
Berufsständische Aspekte.
Rechtliche Rahmenbedingungen.
Haftung.
Marketing. Werbung.
Gebühren/Honorare.
Falldokumentation.
Die Mediationspraxis in den USA.
Wiederholung des kompletten Verfahrensablaufes (Phase 1-6) anhand eines praktischen Falles im Rollenspiel.
Infobox 6
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EBEM Europäischer Berufsverband für eigenständige Mediation e.V.
Informationen, Hilfe und Beratung zum Thema Mediation, dem erfolgreichen Ausweg aus dem Konflikt. |